Görlitzer Rettungsschwimmer verpassen den Gesamtsieg in Riesa

Am vergangenen Wochenende brachen 34 Görlitzer in Richtung Sportstadt Riesa auf. Hier wurden wie auch in den vergangenen Jahren die 26. sächsischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen ausgetragen!

Mit einem gewohnt sehr großen Starterfeld waren die Görlitzer Rettungssportler gut aufgestellt. Die Einzeldisziplinen im Verlauf des Samstags zeigten viele gute Leistungen. Bei sehr Abwechslungsreichen Strecken wie dem Hindernis-Schwimmen oder dem Puppenschleppen schwammen die die Sportler vorn mit. So konnten in der Gesamtwertung Paul Roschke (AK 13/14) und Nick Hänisch (AK 17/18) in den jeweiligen Altersklassen den ersten Platz belegen und sich damit die Teilnahme für die Deutschen Meisterschaften im Oktober sichern. Laura Kasowsky (AK 17/18) erreichte den dritten Platz.
Bei den verbleibenden Sportlern gestaltete sich der Wettkampf durch die Vielfalt und auch die Anzahl der Strecken bis zum Schluss höchst spannend. Plätze wurden leider verloren, sodass sich viele Teilnehmer aus Görlitz unter den ersten 10 Teilnehmern wiederfinden konnten. 
Am Nächsten Tag wurden die Staffeldisziplinen ausgetragen. Bei diesen Disziplinen kommt es vor allem auf eine hohe Konzentration und den Zusammenhalt der Sportler an. Die Streckenvielfalt ist hier am Größten. Für jeden Bereich werden "Experten" gebraucht. So sind Strecken wie das Flossenschwimmen, Puppe Schleppen und Tauchen zu bewältigen. In der Altersklasse 12 erreichten die Herren aus Görlitz den 3. Platz. In der Altersklasse 13/14 wurden die Jungen nur knapp auf den zweiten Platz verwiesen. Einen überragenden ersten Platz sicherten sich die Frauen der Altersklasse 17/18.
Zum Abschluss wurde der beste sächsische Bezirk ausgezeichnet. Görlitz wurde von der Gliederung Niederes Elbtal Meißen auf den Rang 2 Verwiesen.
Nun geht es im Bereich Wettkampf zunächst in die Sommerpause, in der viele Sportler Ihre freie Zeit an der „Blauen Lagune“ am Berzdorfer See mit dem Wachdienst verbringen. Nun stehen die Tätigkeiten am See im Vordergrund. Darunter zählen die Outdoor-Landesmeisterschaften sowie das Retten mittels dem Inflatable Rescue Boat  (IRB). Nach den Sommerferien wartet jedoch für die qualifizierten gleich die nächste Aufgabe. Die Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen im Oktober.